Der erste Backversuch – Lebkuchen!

Finde das Rezept auch hier: https://youtu.be/vZwV0EdsZC4

Heute würde ich gerne ein Rezept mit meinen persönlichen Erfahrungen an euch weitergeben. Ich war nie ein Fan von „Lowcarb“, aber nachdem ich auf der Suche nach Lebkuchen beinahe einen Zuckerschock (haha.) bekam, machte ich mich etwas schlau und bin auf dieses leckere Rezept gestoßen. 🙂

Durch die totale Drehung in meinem Leben setz‘ ich mich nun viel mehr mit dem Thema „Nährwerte“ und „Inhaltsstoffe“ auseinander. Was man sonst einfach in sich rein gefressen hat, schaut man sich jetzt viel genauer an. Zwei KLEINE Lebkuchen haben 30gr Kohlenhydrate? Wer mich kennt weiß, dass ich mich mit dieser Menge niemals zufrieden geben würde. Kurz gesagt: Meine Lieblingszeit des Jahres wird nun zu einem Spritz-Marathon. Yippie!

Nichts da. So schwer ist das Backen nicht, und den Zucker der Lebkuchen hebe ich mir lieber für mein Nutellabrot am Morgen auf. Das Rezept, was ich euch gleich vorstellen werde, beinhaltet nur Süßungsmittel eurer Wahl. Ich habe eine flüssige Variante gewählt und auch die Menge reduziert – was eine gute Entscheidung war. Mandeln, Haselnüsse und die Schokolade haben ebenfalls nur wenige Kohlenhydrate und sind leichter zu verkraften als die Supermarkt-Variante.

Los geht’s!

Für ein Blech benötigt ihr folgende Zutaten:

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180 gr gemahlene Haselnüsse

65 gr gehackte Mandeln

3 Eier

165 gr Süßstoff

1/2 Packung Lebkuchen-Gewürz (ca. 25 gr)

2 gr Zimt

2 Messerspitzen Natron

80 gr Schokolade (85%)

Alles zusammen in eine große Schüssel geben und mit einem Löffel vermischen.

Ich habe beim ersten Versuch einen Schneebesen benutzt – macht diesen Fehler bitte nicht. 😀

Nachdem ihr eine feste Pampe gezaubert habt, formt kleine Kugeln. Die Größe sollte ungefähr die einer Pflaume sein. Legt sie auf das Blech und drückt sie anschließend mit einem Löffel oder den Händen flach. Wie dick ihr sie macht ist euch überlassen.

Das Meisterwerk kommt für ca. 15 bis 20 Minuten bei 180° in den Backofen. Ich empfehle euch, dass ihr Backofen am Anfang am besten vorheizt, so spart ihr am Ende etwas Zeit.

Sobald die Lebkuchen etwas fester geworden sind, sind sie fertig – es kann aber natürlich jeder selbst für sich entscheiden, ob er sie eher saftiger oder etwas „mehr durch“ möchte.

Solange das Blech abkühlt wird die Schokolade im Wasserbad oder Topf erwärmt. 

Wer lieber Vollmilch-Schokolade mag, kann natürlich auch andere Varianten verwenden – beachtet dann hier nur die neue Kohlenhydratmenge!

Anschließend könnt ihr die flüssige Schoki auf den Lebkuchen verteilen. Derzeit experimentiere ich ein wenig herum und habe auch noch Mandelsplitter hinzugefügt – ist aber jedem selbst überlassen! 🙂 

& fertig! War gar nicht so schwer, oder?

Die gesamte Portion hat circa 4 KE (40gr Kohlenhydrate).

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